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Anrechnung von Freiheitsentziehung in den Niederlanden

Entscheidung des Bundesgerichtshofes
Ist eine im Ausland verbüßte Haftverbüßung auf eine in Deutschland zu verbüßende Haftstrafe anzurechnen, so hat das Gericht zu entscheiden, in welchem Verhältnis eine Anrechnung zu erfolgen hat. → weiter lesen…

Strafausspruch: Im Zweifel gelten die Urteilsgründe

Entscheidung des Bundesgerichtshofes
In dem vom BGH mit Beschluss vom 15. Juni 2011 entschiedenen Verfahren hatte das Landgericht Darmstadt den Angeklagten wegen unerlaubter Einfuhr von Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge in Tateinheit mit → weiter lesen…

Jugendstrafe und Unterbringung in Entziehungsanstalt

Entscheidung des Bundesgerichtshofes
Wird aus Anlass der Straftat eines Jugendlichen dessen Unterbringung in einer Entziehungsanstalt angeordnet, so kann nach § 5 Abs. 3 JGG von Jugendstrafe abgesehen, wenn die Unterbringung in der Entziehungsanstalt die Jugendstrafe entbehrlich macht.

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Offenbacher Taxiunternehmer stellen Diebe

Am vergangenen Mittwoch gegen 12 Uhr soll ein Mann in einer Offenbacher Taxizentrale angerufen und ein Taxi in die Straße Am Hirtenschild bestellt haben. Der Angerufene Taxidisponent will dabei die Stimme erkannt haben und vermutete, dass es sich um die Person handelt, die schon viermal vorher ein Taxi bestellt hatte, wobei der Taxifahrer aus dem Taxi gelotzt und dann die Scheibe eingeschlagen und Gegenstände aus dem Taxi gestohlen wurden.
Daraufhin nahmen zwei Taxiunternehmer den Auftrag an. Während der Taxi-Lenker an der Bestelladresse ausstieg, beobachtete sein Kollege das Taxi verdeckt aus sicherer Entfernung.
Kurz darauf begaben sich zwei Männer zum Taxi . Der “Beobachter” schnappte sich einen der Männer und übergab ihn später der Polizei. Der zweite mutmaßliche Täter konnte jedoch flüchten.

Quelle: PP Südosthessen

Arztbesuch des Inhaftierten, kein Fragerecht der JVA

Entscheidung des OLG Frankfurt
Das OLG Frankfurt hat in dem Verfahren 3 Ws 24/11 mit Beschluss vom 28.04.2011 festgestellt, dass die Frage, ob ein Inhaftierter einem Arzt vorgeführt wird nicht davon abhängig gemacht werden darf, dass er einem Vollzugsbeamten Auskunft über Art und Umfang der Erkrankung gibt.
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Parteiengesetz ist keine vermögensschützende Rechtsnorm i.S.d. § 266 StGB

Entscheidung des Bundesgerichtshofes

Dies hat der Bundesgerichtshof in seinem Beschluss vom 13.04.2011 in dem Verfahren 1 StR 94/10 festgestellt und die angefochtene Entscheidung des Landgerichtses aufgehoben.
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Anwendung von Jugendstrafrecht auf Heranwachsende

Entscheidung des Bundesgerichtshofes
Zu den Voraussetzungen, unter denen auf Heranwachsende zwischen dem 18. und 21. Lebensjahr Jugendstrafrecht anzuwenden ist, hat der 5. Strafsenat des Bundesgerichtshofes in seinem Beschluss vom 15.03.2011 in dem Verfahren 5 StR 35/11 ausführlich Stellung genommen → weiter lesen…

Umsatzsteuerkarusell: Unternehmer i.S.d. § 15 UStG?

Entscheidung des Bundesgerichtshofes
Die Besonderheiten bei der umsatzsteuerrechtlichen Behandlung eines Einkaufs aus einem EU-Mitgliedsland machen sich zahlreiche – deswegen strafrechtlich verfolgte – Unternehmer zu Nutzen.
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Wenn der Überblick verloren geht, oder Geiz ist doof…

Verschiedene gefälschte Reisepässe, ergaunerte EC-Karten sowie ebenfalls gefälschte Meldebescheinigungen soll ein 32-jähriger Nigerianer in den vergangenen Tagen zahlreich benutzt haben. → weiter lesen…

Taubstummer mit 2,36 Promille aber ohne Führerschein auf der Autobahn…

Polizei Hessen

Ein taubstummer 29-jähriger Mann soll am vergangenen Mittwochabend mit 2,36 Promille in einem Pkw unterwegs gewesen sein.
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Schuldspruch darf nicht Gegenstand eine Verständigung sein

Entscheidung des Bundesgerichtshofes

Allein die unzulässige Verständigung über den Schuldspruch führt nicht zu einem Verbot, das auf Grund der Verständigung abgegebene Geständnis des
Angeklagten zu verwerten.

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Anklage gegen angebliches Al Qaida Mitglied

Die Bundesanwaltschaft hat am 25. Februar 2011 vor dem Staatsschutzsenat des OLG Frankfurt am Main Anklage gegen den einen 25-jährigen Deutschen wegen des Verdachts der Mitgliedschaft in einer ausländischen terroristischen Vereinigung (§ 129b Abs. 1 i.V.m. 129a Abs. 1 StGB) erhoben.
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Beleidigte Richterin…

Am 04.04.2011 ab 9. 30 Uhr findet im Amtsgericht Neustadt in Saal 214 vor dem Strafrichter die Hauptverhandlung gegen einen Rechtsbeistand statt, dem vorgeworfen wird, eine Richterin des Amtsgerichts Neustadt a. Rbge. beleidigt zu haben.

Quelle: AG Neustadt

Gewerbsmäßig?

Entscheidung des Bundesgerichtshofes
In seinem Beschluss vom 2.02.2011 in dem Verfahren 2 StR 511/10 hat der Bundesgerichtshof sich eingehend mit den Vorausetzungen der Gewerbsmäßigkeit der Tathandlung auseinander gesetzt und → weiter lesen…

Teilte Opfer die Beute mit dem von ihm ertappten Täter?

Die 22. kleine Strafkammer des LG Osnabrück verhandelt Morgen ab 11.00 Uhr in einem Berufungsverfahren (Az.: 22 Ns 4/11) gegen einen 28-jährigen Angeklagten aus Osnabrück. Das Amtsgericht in Osnabrück verurteilte ihn und seinen Bruder am 18.10.2010 wegen gemeinschaftlich begangener Hehlerei jeweils zu einer Freiheitsstrafe von 6 Monaten, deren Vollstreckung zur Bewährung ausgesetzt wurde, Aktenzeichen 22 Ns 4/11. → weiter lesen…

Voraussetzung der Verfallsanordnung nach §§ 73, 73a StGB

Entscheidung des Bundesgerichtshofes
Für eine Verfallsanordnung nach den §§ 73, 73a StGB ist es erforderlich, dass im Urteil festgestellt wird, dass der Angeklagte die betreffenden Gegenstände durch eine von der Anklage erfasste und vom Tatrichter festgestellte Tat erlangt hat. → weiter lesen…

Transrapid Fahrdienstleiter zu 12 und 18 Monaten verurteilt

Die 10. große Strafkammer des Landgerichts Osnabrück hat heute das Urteil im zweiten Transrapidprozess verkündet. → weiter lesen…

Nachlässigkeiten bei der Verfahrensgestaltung sind zu vermeiden!

Entscheidung des Bundesgerichtshofes

Die Sachbehandlung durch das Landgericht gibt dem Senat Anlass für den nachdrücklichen Hinweis, dass gerade in Jugendschutzsachen Nachlässigkeiten bei der Verfahrensgestaltung nach § 247 StPO und bei deren Protokollierung wie bei der Urteilsfassung unbedingt zu vermeiden sind. Sie können allein zur Ursache von Neuverhandlungen werden, die regelmäßig mit einer besonderen Belastung kindlicher Zeugen einhergehen.

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Hauptverfahren gegen sechs mutmaßliche gewerbsmäßige Internetbetrüger beginnt am 17.02.2011

Die 15. große Strafkammer des Landgerichte Osnabrück verhandelt ab 17.02.2011 in einer Strafsache wegen gewerbs- und bandenmäßiger Erpressung und Betruges und Beihilfe hierzu gegen 6 Angeklagte aus Düsseldorf, München, Frankfurt, Neu-Isenburg und Ulrichstein (15 KLs 35/09). → weiter lesen…

Live-Übertragung eines versuchten Fahrraddiebstahls

Polizei Hessen

Sonntag, 13.01.2011, 17.42 Uhr, Wache des 1. Polizeireviers in Offenbach: Auf dem Bildschirm der Videoüberwachung vom Marktplatz erkennt der wachhabende Beamte zwei Männer, die an einem Fahrrad hantieren. → weiter lesen…

Eigennutz beim Handeltreiben mit Betäubungsmitteln

Entscheidung des Bundesgerichtshofes

Der Drogenhändler muss eigennützig handeln. Dies ist der Fall, wenn es dem Täter auf einen persönlichen Vorteil, insbesondere auf die Erzielung von Gewinn ankommt. Sein Handeln muss vom Streben nach Gewinn geleitet sein oder er muss sich sonst irgendeinen persönlichen Vorteil von ihm versprechen, durch den er materiell oder immateriell besser gestellt wird. → weiter lesen…

Sichere Erinnerung der Urkundsperson?

Entscheidung des Bundesgerichtshofes

In seiner Entscheidung vom 22.12.2010 in dem Verfahren 2 StR 386/10 hat der BGH über die Rechtmäßigkeit einer Protokollberichtigung befunden und hierzu u.a. folgendes ausgeführt: → weiter lesen…

Polizeiautobahnstation mit Motel verwechselt

Polizei Hessen

Eine nicht alltägliche Geschichte ereignete sich am Donnerstagmittag gegen 13.00 Uhr in der der Polizeiautobahnstation Neu-Isenburg. → weiter lesen…

Einfuhr und Handeltreiben von Betäubungsmitteln sind eine Tat

Entscheidung des Bundesgerichtshofes
Dies hat der Bundesgerichtshof in seiner Entscheidung vom 21.12.2010 in dem Verfahren 2 StR 610/10 festgestellt und folgendes ausgeführt: → weiter lesen…

Körperteile des Täters sind kein gefährliches Werkzeug

Entscheidung des Bundesgerichtshofes

Eine Kopfnuss ist keine gefährliche Körperverletzung. Dies hat der BGH in seinem Beschluss vom 11. Januar 2011 (4 StR 450/10 ) festgestellt und u.a. folgendes ausgeführt: → weiter lesen…

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