S. 1 v. 212

Unterbringung in Entziehungsanstalt

Entscheidung des Bundesgerichtshofes

In seinem Beschluß vom 1. März 2012 – 2 StR 30/12 – hat der BGH das Urteil des Landgerichts im Rechtsfolgenausspruch aufgehoben, da das Landgericht sich in seiner Entscheidung nicht mit der Frage befasst hat, ob der Angeklagte gem. § 64 StGB in einer Entziehungsanstalt unterzubringen war.
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Strafzumessung bei Steuerhinterziehung in großem Umfang (Millionenhöhe)

Entscheidung des Bundesgerichtshofes

In seinem Urteil vom 7. Februar 2011 in dem Verfahren 1 StR 525/11 hat der Bundesgerichtshof sich eingehend mit der Frage der Strafzumessung bei Steuerhinterziehung in großem Umfang und insbesondere auch mit der Möglichkeit noch eine Freiheitsstrafe von bis zu zwei Jahren, die dann zur Bewährung ausgesetzt werden kann, befasst.
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PoliScan Speed ist ein anerkanntes Gerät

Entscheidung des OLG FrankfurtAnlässlich eines Antrages auf Zulassung der Rechtsbeschwerde hat das OLG Frankfurt in seinem Beschluss vom 21.04.2010 in dem Verfahren 2 Ss-OWi 236/10 u.a. folgendes festgestellt: → weiter lesen…

Einziehung des Wertersatzes nur wenn Täter Eigentümer war

Entscheidung des BundesgerichtshofsEine Einziehung des Wertersatzes nach § 74c StGB setzt voraus, dass der Täter oder Teilnehmer zum Zeitpunkt der Tat Eigentümer des der Einziehung unterliegenden Gegenstandes war. → weiter lesen…

Verzicht auf Rechtsmittelbelehrung unangemessen?


Häufig wird in Strafsachen nach der Urteilsverkündung von bzw. für anwaltlich vertretene Angeklagte auf die Rechtsmittelbelehrung nach § 35a StPO verzichtet. → weiter lesen…

Abgrenzung von Täterschaft und Teilnahme im Betäubungsmittelrecht


In seinem Beschluss vom 27. April 2010 in dem Verfahren 1 StR 124/10 hat der Bundesgerichtshof unter Bezugnahme auf die Antragsschrift des Generalbundesanwaltes bezüglich der Abrenzung von Täterschaft und Teilnahme bei BTM-Delikten u.a. folgendes ausgeführt: → weiter lesen…

Beweiswürdigung ist Sache des Tatrichters


Dass die Beweiswürdigung originäre Aufgabe des Tatrichters ist, hat der Bundesgerichtshof erneut in seinem Urteil vom 13. April 2010 (1 StR 648/09) festgestellt → weiter lesen…

Bedingter Brandstiftungsvorsatz


Ein bedingten Brandstiftungsvorsatzes liegt nur dann vor, wenn der Täter den Eintritt des Erfolgs als möglich und nicht ganz fern liegend erkennt → weiter lesen…

Kein Rückwirkungsverbot bei Änderung der Rechtsprechung


Das Verbot einer rückwirkenden Verschärfung der Strafbarkeit gem. Art. 103 II GG greift nicht ein, wenn sich bei gleichbleibenden Gesetzeswortlaut lediglich die Rechtsprechung verschärft. → weiter lesen…

Das ist nicht Aufgabe des Revisionsgerichts…


Es ist nicht Aufgabe des Revisionsgerichts, sich aus einem Aktenkonvolut denkbare Verfahrensfehler selbst herauszusuchen und den dazu möglicherweise passenden Verfahrenstatsachen zuzuordnen→ weiter lesen…

Einer alkoholabhängigen Ärztin ist die Zulassung zu entziehen…

… hat das Sozialgericht Marburg in seinem Urteil vom 17. März 2010 in dem Verfahren S 12 KA 236/09 festgestellt und folgenden Leitsatz veröffentlicht: → weiter lesen…

Eingeschliffener innerer Zustand des Täters…

Das Merkmal Hang im Sinne des § 66 Abs. 1 Nr. 3 StGB verlangt einen eingeschliffenen inneren Zustand des Täters, der ihn immer wieder neue Straftaten begehen lässt. → weiter lesen…

Vergisst der Strafrichter das Urteil zu unterschreiben…

Entscheidung des OLG Frankfurt
…dann ist das so zu behandeln, als wenn die Urteilsgründe gänzlich fehlen würden. → weiter lesen…

Beschwerde gegen die Untätigkeit des Sozialgerichts?

…ist unzulässig. Das hat das LSG NRW in dem Verfahren L 20 AS 324/10 B mit Beschluss vom 29.03.2010 festgestellt. → weiter lesen…

Einspruch gegen Bußgeldbescheid auf Überweisungsträger

Der Betroffene hatte einen Bußgeldbescheid über 20,00 € zuzüglich Gebühren und Auslagen in Höhe von weiteren 23,50 € erhalten. → weiter lesen…

Rauchverbot in Raucherclubs in Rheinland-Pfalz

Der Verfassungsgerichtshof Rheinland-Pfalz hat in seinem Urteil vom 8. März 2010 in den Verfahren VGH B 60/09 und VGH B 70/09 die Rechtmäßigkeit des Rheinland-Pfälzischen Nichtraucherschutzgesetzes bestätigt → weiter lesen…

Steuerberechnung ist Aufgabe des Tatrichters

Die auf den Besteuerungsgrundlagen aufbauende Steuerberechnung ist Rechtsanwendung und daher Aufgabe des Tatgerichts. → weiter lesen…

Formelle Voraussetzungen der Sicherungsverwahrung

Zu den formellen Voraussetzungen der Anordnung der Sicherheitsverwahrung hat der Bundesgerichtshof in seinem Beschluß vom 2. Februar 2010 in dem Verfahren 3 StR 527/09 eingehend Stellung genommen → weiter lesen…

Heimtücke

Heimtückisch handelt, wer in feindlicher Willensrichtung die Arg- und Wehrlosigkeit des Tatopfers bewusst zur Tötung ausnutzt. → weiter lesen…

Gefälligkeitsattest kostet Arzt 2.000 Eur

Gegen einen Arzt wurde vom VG Gießen in dem Verfahren 21 K 381/09.GI.B mit Urteil vom 21.03.2010 wegen der Ausstellung eines Falschen Attestes neben einem berufsrechtlichen Verweis auch ein Bußgeld in Höhe von 2.000 € verhängt. → weiter lesen…

Feststellungen zu Werdegang, Vorleben und Persönlichkeit des Angeklagten

Auch in einem freisprechendem Urteil sind jedenfalls dann, wenn diese für die Beurteilung des Tatvorwurfs eine Rolle spielen können, Feststellungen zu Werdegang, Vorleben und Persönlichkeit des Angeklagten erforderlich. → weiter lesen…

Sich-Verschaffen im Rahmen der Geldwäsche

In seinem Urteil vom 4. Februar 2010 hat sich der Bundesgerichtshof in dem Verfahren 1 StR 95/09 mit dem Tatbestandsmerkmal des “Sich-Verschaffens” in der Geldwäschevorschrift → weiter lesen…

PoliScanSpeed und die prozessualen Anforderungen an ein freisprechendes Urteil

Entscheidung des OLG Frankfurt
In einer Bußgeldsache, in der es um den Vorwurf einer Geschwindigkeitsüberschreitung, die mittels des Messgerätes PoliScanSpeed festgestellt worden sein soll, geht, → weiter lesen…

Telefax – Zugang: Wer muss was beweisen?

Entscheidung des OLG Frankfurt
Das Oberlandesgericht Frankfurt hat sich in seinem Urteil vom 5. März 2010 in dem Verfahren 19 U 213/09 mit der Frage der Darlegungs- und Beweislasten bezüglich des Zugangs eines Telefaxes befasst → weiter lesen…

Schwerer Raub: Verwendung einer Waffe

Setzt der Täter, vom Opfer wahrgenommen, nach Vollendung, aber noch vor Beendigung der Raubtat eine Waffe oder ein anderes gefährliches Werkzeug mit dem Ziel weiterer Wegnahme ein, → weiter lesen…

S. 1 v. 212